Here is a fresh, wholly personal, frank yet affectionate account of six years living on Crete, traveling all over the island, meeting all kinds of people and everywhere encountering the Homeric island hospitality.
The author is American, his wife, Inga, Swedish and they went to Crete because they were exhausted by the 'pent-up, claustrophobic years in northern climes'. They lived with Cretan families until they found a house of their own. Inga suffered from a severe heart condition and they underwent poverty and illness and other hardships, yet emerged from it all with their faith and optimism unimpaired. The book has an intriguing theme -their developing relationship with Crete counter pointing that with each other. But they were not looking for paradise, nor did they find it; instead they found something much more valuable, a way of living happily even when disaster strikes. They determined to enjoy life while they could, and in the way they had chosen which gave them a rare approach towards the Cretans-their guile, and their often exasperating and sometimes crazy behavior, and to the more violent aspects of Cretan life. When their house, with others in the village, was destroyed by a tornado the rebuilding pitch forked them into communal activity as its liveliest and most typically Cretan.
THE AUTHOR
David MacNeil Doren's ancestry is a typically American mixture of English, Scottish, Irish, German and Dutch. He was educated at the American University in Washington, D.C. and at the University of Uppsala, Sweden, where he took a Master of Arts degree. He enlisted as a paratrooper, and served for a year in Japan after the Second World War. He has lived and traveled in Mexico and in a number of European countries. He has written many articles, some of which have appeared in the Saturday Review, the New York Times and the Atlantic Monthly. He and his Swedish wife, Inga, live in an 18th century cottage on a large estate near Uppsala, where he is Lecturer in American Literature at the University.
Efstathiadis Editions - 232 pages - paperback - 17X11 cm
Dies ist eine frische, völlig persönliche, freimutige und herzliche Beschreibung von einem sechs Jahre wahrenden Aufenthalt auf Kreta, Reisen und Wanderungen über die ganze Insel, dem Zusammentreffen mit Menschen aller Art und der Begegnung mit der homerischen Gastfreundschaft der Insel. Der Autor ist Amerikaner und seine Frau Inga Schwedin und sie kamen nach Kreta, weil sie die "eingepferchten, klaustrophobischen Jahre in nordischem Klima" satt hatten. Das Buch hat ein fesselndes Thema - die Entwicklungihres Verhältnisses zu Kreta parallel mit ihrem Verhältnis zueinander, doch sie suchten weder das Paradies, noch fanden sie es; stattdessen fanden sie etwas viel Wertvolleres, nämlich auch dann glücklich zu leben, wenn das Unglück zuschlagt, weil sie sich entschlossen hatten, ihr Leben auf ihre Art zu leben. Dadurch wurde ihnen ein besonderer Zugang zu den Kretern und ihrer Lebensweise möglich, und die suggestive Eindringlichkeit des Buches ist sowohl für den Kretakenner als auch für den Leser, der es noch nicht kennt, eine unterhaltsame Lektüre und ein untermalender Hintergrund für eigene Erfahrungen mit der Insel, vielleicht sogar so etwas wie der "Wollknäuel des Theseus", der ihn sicherer durch das kretische Labyrinth fuhrt. Die Erlebnisse des Autors machte er in den sechziger Jahren, und es hat sich in der Zwischenzeit auch auf Kreta der "Aufstieg" in technologischer und kommerzieller Hinsicht fast überall eingedrängt, aber der Wind weht unverändert - und zwar immer aus der Richtung, wie es ihm beliebt und wie er es seit Jahrtausenden getan hat. Die Kreter leben mit ihm, wie es ihre Vorfahren getan haben - sie sind ein Teil ihrer Landschaft, wie wir es nie sein werden. Sie sind an ihrem Platz - ein Teil des Geschehens. La? den Westwind, den "garbis" wehen, es macht nichts, wenn er nach Suden dreht und zu einem Schirokko wird oder wenn der kalte Nordwind, der "boreas" anfangt zu blasen und einen frühen Winter ankündigt. Der Kreter ist auf jeden von ihnen gefasst, sogar auf den Tornado oder irgendeine andere Katastrophe, einschlielich den ganz gewöhnlichen Unglucken, mit denen jeder von uns im Verlauf seines Lebens zu rechnen hat. Er hat gelernt, mit den Winden zu leben.
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